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Dänemarkfreizeit vom 28.07. - 10.08.21 in Kliplev 
Lange war nicht sicher, ob unsere Sommerfreizeit zustande kommt oder wieder Corona geopfert werden musste. Nicht sechs Wochen vor der geplanten Abfahrt war es endlich so weit: Wir entschieden: Wir fahren. Und dann musste die Vorbereitung vergleichsweise schnell geschehen. 
Wie gut, dass unser Team aus sehr fähigen und routinierten Jugendmitarbeitern bestand, die alle schon an vielen Freizeiten teilgenommen und sie auch geleitet hatten. 
Und so ist es uns gelungen, bis zur Abfahrt mit allen Planungen und Vorbereitungen fertig zu sein. 
Mit einer kleineren Gruppe als sonst machten wir uns Ende Juli auf nach Dänemark. Uns erwartete ein tolles 40 ha großes Gelände der dänischen Pfadfinder, auf dem wir mit unserer Gruppe für uns sein konnten und fernab waren von den auf Campingplätzen üblichen vielen anderen Touris und Bespaßungstrubel. Unsere anfänglichen Bedenken, dass diese etwas ursprünglichere Art des Zeltens und die Abgelegenheit zu Langeweile in der Gruppe führen würde, haben sich nicht bestätigt. Vielmehr haben wir eine tolle Freizeit in einer guten Gruppe verleben können. 
Als kleinen Eindruck fassen wir hier einige Ausschnitte aus dem Freizeittagebuch der Teilnehmenden zusammen:

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Mi., 28.07.2021
Am Tag der Abfahrt mussten wir alle früh aufstehen, da wir uns um 9 Uhr trafen. Es wurden letzte Utensilien eingeladen und wir sprachen zur Abfahrt gemeinsam einen irischen Reisesegen aus, welcher von Alex angeleitet wurde. …Die Fahrt konnte beginnen.
Diese war für alle recht entspannend, dazu verhalfen einmal Musik und der obligatorische Burger-King-Besuch auf der Autobahnraststätte.
Als wir dann die dänische Grenze erreichten, kam bei den meisten Euphorie auf. Diese wurde dann schnell getrübt, als wir den ersten von vielen Regenschauern abbekamen. Naja, der Regenschauer verzog sich bald und wir trafen Silas, welcher zu dem Zeitpunkt aus dem Urlaub zu uns traf.
Daraufhin bauten wir gemeinsam unsere Zelte auf, unter anderem das Kochzelt und das zirkusartige Gruppenzelt. … Wir teilten uns in eine Vorbaugruppe und eine Befestigungsgruppe auf, weswegen wir unsere Abläufe schnell begriffen und somit sehr effektiv waren. Derweil wurde die Küche eingeräumt, und das Essen stand zeitig auf dem Tisch, welches, nach den Rückmeldungen bei der Tagesschau, gut ankam. Puh!!!
Konstantin und Jakob M.

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Do., 29.07.2021
Am 2. Tag durften wir lange schlafen, da alle ziemlich kaputt waren. Nach längerem Warten auf den Abwaschdienst wollten wir eigentlich anfangen, den Frühstückstisch zu decken, allerdings hat es plötzlich so doll angefangen zu regnen, dass wir mit allen Tischen und Lebensmitteln in das Gemeinschaftszelt fliehen mussten.
Durch den vielen Regen hatten wir viel Freizeit und konnten uns selbst beschäftigen. Am frühen Nachmittag haben wir den letzten Rest vom Vorabend oder eine Scheibe Brot gegessen.
Nach dem Essen haben sich einige die Zeit mit Kartenspielen vertrieben.
Zwischenzeitig saßen wir alle zusammen, und Jana hat uns bestimmte Fragen zur Mülltrennung gestellt. Diese haben wir in 3 Gruppen so gut wie möglich beantwortet.
Am Abend haben wir eine kleine Andacht gemacht und dabei ein Lied gesungen.
Elisa und Nele

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Fr., 30.07.2021
… Nach dem Frühstück haben wir uns fertig gemacht, um nach Ribe zu fahren.
… Angekommen in Ribe haben wir 15 min lang einen Parkplatz gesucht. Als wir am Testzentrum angekommen waren, hat Paul Schlange gestanden, und wir haben die Dänen genervt, weil unsere Musik so laut war.
Nachdem Paul getestet wurde, sind wir zum Wikingermuseum gefahren. …
Dann sind wir zum Dom gegangen, um dort 248 Treppenstufen hochzugehen, um auf Ribes Bürgerturm zu steigen.
Von dort oben hatten wir eine tolle Aussicht auf Ribe und Umgebung. Außerdem hat Peter den Helikopter gemacht, indem er seine Kamera mit seinem Selfie-Stic um sich geschleudert hat.
… Danach hatten wir Zeit, Ribes Innenstadt zu besuchen. ...
Jakob S. & Salman

Sa., 31.07.2021
… Nach dem Frühstück durften wir alles machen, was wir wollen, z.B. Fußball oder Kartenspiele. Aber was sehr genervt hat, war der Regen, denn es hat krass geregnet.
Viele Leute waren draußen und haben so in der Art eine Wasserschlacht gemacht.
Marcello und Gelan

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So., 01.08.2021
… Gegen 9:40 Uhr fuhren wir zur Kirche, wo wir an einem dänischen Gottesdienst teilnahmen.
Der Gottesdienst war interessant, weil ein deutscher Gottesdienst ganz anders abläuft. Im Gottesdienst wurde ein kleines Mädchen getauft. Es war interessant zu sehen, dass die dänischen Taufen anders ablaufen als deutsche Taufen.
Als der Gottesdienst zu Ende war, sind wir wieder nach Stevninghus gefahren.
Während der Freizeit mussten wir einen Selbsttest absolvieren. Wie wir es nicht anders erwartet hatten, waren alle negativ.
Um 13:30 Uhr hat dann die Wikingerolympiade stattgefunden. Bei der Olympiade gab es drei Wikingerstämme, die gegeneinander antraten. …
Während des ganzen Tages haben wir das Spiel „Mörder“ gespielt, wo der Mörder alle ermorden muss. In der ersten Runde wurden relativ schnell alle ermordet.
Gegen 20 Uhr aßen wir alle zusammen Abendbrot, es gab gefüllte Pfannkuchen. …
Um 22 Uhr trafen wir uns zur Tagesschau und zur Andacht.
Bei der Andacht ging es um einen Seemann. …
Malina

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Di., 03.08.2021
Halbzeit, die Hälfte der Zeit in Dänemark ist vorüber.
Der Tag begann, indem wir uns morgens Zeit lassen konnten. Einige nutzten diese, um auszuschlafen, doch Paul (der Mörder) machte sich früh auf, um seine ersten Opfer zu finden. Dies erfolgte natürlich nur in einem Spiel.
Danach aßen wir nach Langem mal wieder draußen, da das Wetter an diesem Tag mitspielte. ...
Gestresst nach allen Anstrengungen :) gab es dann die Mittagskiste, welche eine große Vielfalt an Essen zur Verfügung stellte, wie die dänische Spezialität Smørrebrød …
Um 16 Uhr war es dann offiziell, das legendäre Spiel „Schlag den Stab“ begann.
Drei Teamer traten in insgesamt 12 Disziplinen gegen die Teilnehmer an, somit konnte jeder seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Was mal besser und mal schlechter gelang. Wir haben z.B. gelernt, dass Ägypten neuerdings in Südamerika liegt oder dass der Volleyball nun als Wasserball fungiert.
Alles in allem war es für alle spaßig, und die Teilnehmer außerdem besonders motiviert auf die nächsten 12 Spiele, welche am Wochenende erfolgen, denn es kann schließlich nicht sein, dass ein Theologiestudent, eine Weltliteratur Studierende und ein Paul gegen uns gewinnen. …
Am Abend dann wurde es ziemlich frisch, doch eine wärmende Suppe als Abendbrot ließ uns für die Nacht Hoffnung schöpfen.
Außerdem konnte man nach der Tagesschau einen wunderbaren klaren Sternenhimmel erblicken, an dem sich einige Sternzeichen erkennen ließen.
Warm eingepackt ging es in die Schlafsäcke und eine gemütliche Stimmung machte sich breit.
Jakob M. und Konstantin

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MobiriseMi., 04.08.2021
Am achten Tag machten wir nach dem Frühstück einen Ausflug in die Hafenstadt Esbjerg. …
Nach dem Finden eines Parkplatzes sind wir in die Lagerhalle gegangen, in der dänische Fische zur Auktion gestellt und verarbeitet wurden. …
Danach sind wir nach einer Extrarunde Kreisel bei den weißen Skulptu­ren am Meer ngekommen. 
Nach Fotos und Back­flips von Silas sind wir in Richtung Es­bjerger Innen­stadt ge­fah­ren. Zuerst haben wir uns in Gruppen aufgeteilt, sind in die verschiedenen Geschäfte gegangen und haben auf den neben der Straße stehenden Kickern Kicker gespielt. Die Stadt war er­staunlicher­weise mit Spielen und besonderen Sitzen ge­füllt. …
Dann sind nach Hause gefahren, wo es Fisch mit Reis gab und gleich danach die Tagesschau.
Jakob S. / Salman

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Do., 05.08.2021
... Nach dem Frühstück hat der TOG (TagesOrganisationsGruppe) gemütlich abgewaschen, und die anderen hatten bis 12 Uhr Freizeit.
Ab dann haben die Teamer verschiedene Workshops angeboten wie z.B. Schwedenstühle bauen, Spiele im Beutel basteln oder Perlentiere machen. …
Am späten Nachmittag wollten wir zum See gehen, allerdings haben wir dieses Ziel aufgegeben, nachdem wir gefühlt durch den halben Dschungel gegangen sind.
Nach kurzem Besprechen der Teamer haben sie entschieden, spontan an den Strand in Aabenraa zu fahren, wo einige auch im Meer schwimmen waren. ...
Zum Abendessen gab es Nudeln mit Tomatensoße besonderer Art, die für manche ein wenig zu salzig war, aber vielen hat es sehr gut geschmeckt. …
Nele & Elisa

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Fr., 06.08.2021
Huch, schon der 10. Tag unserer Reise, die Zeit fliegt. Aber wenn man bedenkt, wie viel wir schon gemacht haben, ist es dann doch nicht mehr so verwunderlich.
Auch heute stand vieles auf der Tagesordnung, aber unseren wertvollen Schlaf lassen wir uns dann doch nicht nehmen. …
Wir trafen uns um 12 Uhr zu den Mittagsworkshops. Dort nahm dann das neue Mörderspiel Fahrt auf. Hinter dem Mörderspiel standen dann doch noch die Workshops auf dem Programm.
Nach einer kräftigen Stärkung machten wir uns dann auf zum Strand, bei dem wir auch schon den Vortag verbrachten. Gute Musik und unser vollgepackter Bollerwagen (mit Frisbee, Fußball und Essensvorrat) lösten bei uns allen schon Vorfreude aus.Angekommen stürmten dann alle ins Wasser, welches am Anfang noch etwas kalt schien, doch kurze Zeit später sprangen alle gemeinsam von der Miniholzinsel.
Nach dem Plantschen im Meer spielten wir noch eine Runde Mini-WM und Hochball, aber man sah es schon kommen: ein Gewitter zog auf und wir mussten frühzeitig zurückfahren. Die Laune vermieste uns das Gewitter nicht, ganz im Gegenteil. Durch die Box dröhnten mehrere Lieblingslieder, und alle sangen lautstark gemeinsam mit. …
Cello, Konstantin

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Sa., 07.08.2021
Wir sind am 11. Tag früh aufgestanden, da wir zur zweitgrößten Stadt namens Aarhus gefahren sind.
… Als wir angekommen sind, sind wir in eine Altstadt gegangen. Wir haben uns alte Häuser und Berufe von damals angeschaut. Da wir vloggen mussten, waren wir in sehr vielen verschiedenen Häusern drinnen. Nachdem wir die alten Häuser alle abgeklappert haben, sind wir in einen moderneren Teil aus den 1970er Jahren gekommen. Es gab ein Museum unterirdisch mit verschiede¬nen Spielen und Quizzen. Außerdem gab es eine Dampflokomotive, die man sogar aus dem Führerhaus besichtigen konnte. Wir haben später draußen noch einen Laden mit alten Fernsehern gefunden und wollten ein Interview mit den Inhabern führen. Dies war aber nicht möglich, weil sie kein Deutsch oder nur schlecht Englisch sprechen konnten.
Nachdem wir in der Altstadt fertig waren, sind wir in den modernen Teil der Stadt gefahren.
Überall waren riesige Häuser direkt am Meer. Teilweise in ein Dreieck hochgeformt mit hunderten Terrassen, andere Häuser mit viel Glas verbaut oder Balkone mit blauem Glas. Man hatte auch von unten auf’m Boden einen schönen Ausblick auf das Meer, und es ließen sich einige schöne Fotos schießen.
In den Gärten gab es Spielgeräte wie Trampolins oder Schaukeln oder Klettergerüste. …
Silas / Salman

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So., 08.08.2021
… Gegen 16:30 haben sich alle draußen unter den Pavillons versammelt, um den letzten Teil von Schlag den Stab zu spielen.
Die Spiele waren sehr spannend, vor allem als es zum letzten Spiel kam. Das letzte Spiel war Jenga. Konstantin und JL spielten gegen Jana und Paul. Beide Teams zogen nach und nach die Steine des Turms raus. Schon bald war der Turm schief. Als 20 Minuten vorbei waren, standen die beiden Teams noch immer am Tisch und zogen noch immer die Steine raus. Plötzlich zog Jana den falschen Stein raus und der Turm fiel um. Die Teilnehmer sicherten sich die 24 Punkte. [Anerkennung des Setzers: „Somit waren die ‚Teilis’ dieser Freizeit die ersten (und zwar seit 13 Jahren), die gegen die Teamer gewannen, zudem mit 161 : 139 Punkten. Herzlichen Glückwunsch!“] …
Zum Abendessen gab es eine dänische Suppe und zum Nachtisch Rote Grütze.
Um 22:30 Uhr trafen wir uns alle am Lagerfeuer, um vor Ort die Tagesschau abzuhalten.
Am Ende der Tagesschau holten Salman und Konstantin die Gesangbücher. Wir sangen am Lagerfeuer.
Danach machten sich fast alle auf den Weg, um eine Nachtwanderung zu absolvieren.
Ein paar Teilnehmer gingen nicht mit zur Nachtwanderung, weil sie zu müde waren.
Malina

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Mo., 09.08.2021
Gestern war es der 9.8., das bedeutet, dass es der Tag vor der Abfahrt nach Göttingen war. …
Wir spielten Schach und andere Spiele.
Um 14:00 Uhr fingen wir mit den Workshops an. Es gab drei Kategorien von Workshops.
Einer der Teilnehmer entschied sich, mit Herr Peter dänisches Nähen zu machen.
Ich und andere Leute wollten dänischen Schmuck machen. Ich machte eine Kette und einer der Teilnehmer machte ein Armband, und das war die zweite Kategorie.
Die letzte Kategorie war die einfacheste: Karten spielen.
Dieses Spiel nennt man "Lügen" und es ist einfach und cool, da man dies mit mehreren Spieler spielen kann. Ich spielte dieses Spiel auch, da ich mit meiner Kette fertig war.

Mobirise Später fingen wir mit dem Abendessen an, weil Grilltag war.
Konstantin, Jakob und ich halfen freiwillig in der Küche. Wir schnitten Wurst und Gemüse und wir stießen Fleisch und Zwiebeln in die Spieße hinein. …
Nachdem wir fertig waren, begannen Alex und Herr Peter mit dem Grillen.
Nach dem leckeren Abendessen saßen wir neben dem Feuer. Wir spielten Musik und sangen um Mitternacht für Herr Peter, da er Geburtstag hatte. …
Salman, Konstantin

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Di., 10.08.2021
Für den Eintrag des letzten Tages wurde das Leitungteam in die Rollen von Wickie und seinen Freunden gesteckt: 
... Die Leitungsgruppe, bestehend aus Wickie, Faxe, Ylva und Halvar, hatte sich zum Ziel gesetzt, den Teilnehmenden einen möglichst authentischen Einblick in die Lebenswelt ihrer Vorfahren zu geben.
Und jetzt nach zwei Wochen mit authentischem Wetter stand wieder die Rückreise an.
Der Tag begann mit einem Frühstück um 8 Uhr, das ausnahmsweise draußen unter den Pavillons eingenommen werden konnte, nachdem alle die letzte regenreiche Nacht ohne Blessuren überstanden hatten.
Am Ende des Frühstücks stand zunächst eine feierliche Ehrung auf dem Programm: Die Reiseleitung
hatte im Laufe der Exkursion mehrere Challenges angeboten, bei denen die Teilnehmenden ihre Dänemark-Kenntnisse, ihr Geschick und ihren Sportsgeist unter Beweis stellen konnten. Die Sieger dieses „Dänemark-Wettbewerbs“ wurden nun feierlich verkündet. Die ersten drei Plätze belegten Elisa, Konstantin und Salman. Sie durften sich freuen über eine Auswahl dänischer zuckerreicher Spezialitäten als Preis.
Anschließend informierten Tagesleiterin Ylva und Wickie über die nun zu erledigenden Aufgaben und teilten die Aufgaben den jeweiligen Teilnehmenden zu. ...
Mittlerweile war es 17 Uhr, als wir dann Richtung Schranke fuhren, um ... den Reisesegen zu empfangen. Anschließend bekamen alle Teilis noch einen QR-Code, damit sie sich an der Rückmeldungs- und Auswertungsumfrage beteiligen konnten. ... 
Ein letztes Mal ging es über den holprigen Schotterweg Richtung Dagli’-Brugsen in Kliplev. ... 
Pünktlich wie die Maurer fuhren wir um 23 Uhr vor dem Kirchenkreisjugenddienst vor, schon freudig erwartet von einem Teil der Eltern. 
Nach den ersten feuchten Begrüßungsküssen und Umarmungen machten sich alle Teilis, unterstützt 
von einigen der Eltern an das Ausladen der Busse. Schließlich wünschte man sich allseits eine gute Nacht und Teamer und Teilis verabredeten sich für den nächsten Vormittag 11 Uhr zum Aufräum- und Säuberungstermin. ... 
Peter Berger

Open-Air-Saturday in Groß Ellershausen am 12.06.21

Das erste Event nach einer langen Zeit mit vielen Einschränkungen stand an. Die umfangreichen Planungen waren abgeschlossen, eine Menge Material zusammengetragen und ca. 30 TeamerInnen standen in den Startlöchern. Ca. 50 Jugendliche hatten sich angemeldet. Nun konnte es losgehen.
Pünktlich um 12 Uhr begrüßte Diakon Peter Berger die Anwesenden. Die TeamerInnen stellten das Programm und die workshops vor: Neben Bubble-Soccer und Gummihuhn-Golf, neben Escaperoom und "Schlag den Anderen" (= Schlag den Raab) konnte man zwischen verschiedenen Workshops wählen. 
Ein buntes Zirkuszelt lud zum Chillen ein und an der Tikibar konnte man sich mit alkoholfreien Cocktails und Pommes versorgen.
Und dann ging es los. Wo ist denn jetzt mein Workshop? Ein Blick auf den verteilten Programmflyer gab Auskunft. 
Besonders beliebt waren natürlich die Bubble-Soccer. Dass man mit Besenstielen ein Gummihuhn durch Hindernisse schleudern kann und das 'ne Menge Spaß macht, war den meisten Jugendlichen zunächst neu, aber viele stellten sich der Herausforderung.
Vor dem Escape-Room hatte sich schon bald eine längere Schlange gebildet. Da half nur, sich in die Warteliste einzutragen und erst mal was anderes zu machen. Z.B. den Workshop " Impro-Theater" mit Katrin Richter von der Göttinger Comedy Company. Eine gute Entscheidung! Die Teilnehmenden dieses Workshops waren durchweg begeistert! Oder aber man baute sich einen Schwedenstuhl oder ein Cajon. Das war besonders praktisch, weil diese beiden workshops direkt vor dem Eingang zum Escape-Room angeboten wurden.
Zwischendurch mal ein Besuch bei "Schlag den Anderen" und die eigene Geschicklichkeit testen bei einer der vielenden tricky Challenges. Da ging es z.B. darum, Muttern auf eine Gewindestange zu schrauben - und das möglichst schneller als der Gegenspieler; oder bei einer Runde Piratengolf zu gewinnen. Und dann konnte man sich wieder einem Workshop widmen.  
Die Chill-Lounge war immer gut besucht, denn da gab es diese bequemen Sitz-Säcke zum Reinfläzen. Schon mittags musste im nahegelegenen Supermarkt der Pommesvorrat aufgefüllt werden, da die Fritteuse im Dauerbetrieb lief.
Leider hat es nach einer Stunde angefangen zu nieseln, aber darauf waren die Teamer vorbereitet: Für die Workshops waren Zelte bzw. Pavillons aufgebaut. Und die Bubble-Soccer-Spieler waren ja sowieso prächtig durch die dicken Bälle geschützt!
Glücklicherweise schien schon bald wieder die Sonne.
Ein inhaltlicher Schwerpunkt war "Nachhaltigkeit": Was können wir tun, um verantwortlicher mit unserer Umwelt umzugehen? Zum einen versuchten wir, dies schon bei der Planung zu berücksichtigen: Pfandbecher für die Cocktails, Holzpiekser für die Pommes, Abendessen ohne Geschirr... Die Einlassbändchen waren aus recyceltem Kunststoff hergestellt. Zum anderen konnte man in den Workshops "Nachhaltigkeit" und "Upcycling" ausprobieren, was man alles aus und mit Korken und alten PET-Flaschen machen kann. Einige nutzen auch die Zeit in der CHill-Lounge, um mit Diakonin Lisa Schnute eine Hängematte aus Plastiktütenresten zu knüpfen. Und toll war, dass wir am Ende kaum Müll aufsammeln mussten!
Gegen 17 Uhr hieß es dann "Essen fassen". Alle stellten sich - mit corona-gerechtem Abstand - an und jede/r bekam ein Teammitglied als "persönlichen Food-Betreuer" zur Zeite gestellt: Es gab gefüllte Fladenbrote und man konnte sich selbst aussuchen, woraus die Füllung bestehen sollte. Die Food-Betreuer füllten dann die Fladenbrote wie gewünscht mit Remoulade, Salat, Tomaten, Mais, Wurst, Käse, Krautsalat und Co. Und ein Schlag Zaziki oben drauf durfte natürlich auch nicht fehlen.
Nach dem Abendessen fanden sich alle noch Anwesenden in einem großen Kreis auf der Wiese zur abschließenden Abendandacht ein. Wegen des nun einsetzenden Abendgeläuts vom nahe gelegenen Kirchturm konnte diese aber erst nach gut 10 min Wartezeit beginnen. Die Andacht nahm noch einmal das Thema des Tages auf: "aufatmen - durchatmen - aufbrechen". Toll war, dass wir nicht nur auf Musikkonserven angewiesen waren, sondern seit langem mal wieder live singen konnten!. Zum Abschluss bekamen alle einen Bleistift, mit dem man zum Klimaschutz beitragen kann: Wenn man das Ende des Bleistifts einpflanzt, wachsen daraus Gänseblümchen, die ein wenig CO² verbrauchen und vielleicht einer Biene einen kräftigen Schluck Nektar spendieren. 
Als wir Teamer beim anschließenden Abbau schon das ein oder andere Fazit zogen, war schnell klar: Das war ein toller Tag! Endlich mal wieder eine größere Veranstaltung mit viel Spaß und Erlebnissen! Wir haben uns über viele leuchtende Augen und lachende Jugendliche gefreut und waren froh, das Wagnis eingegangen zu sein. Die Rückmeldungen von Euch Jugendlichen bestätigten unseren Eindruck. Hoffen wir, dass diesem Event im Laufe des Sommers noch viele weitere folgen können!
Ein besonderer Dank gilt Euch TeamerInnen, die Ihr diesen Tag mit vollem Einsatz vorbereitet und durchgeführt hat und auch an den Heimatverein Gr. Ellershausen für die tolle Unterstützung und das Bereitstellen der Festwiese. Ohne all dies wäre der Tag so nicht möglich gewesen!

Peter Berger

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