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Open-Air-Saturday in Groß Ellershausen am 12.06.21
Das erste Event nach einer langen Zeit mit vielen Einschränkungen stand an. Die umfangreichen Planungen waren abgeschlossen, eine Menge Material zusammengetragen und ca. 30 TeamerInnen standen in den Startlöchern. Ca. 50 Jugendliche hatten sich angemeldet. Nun konnte es losgehen.
Pünktlich um 12 Uhr begrüßte Diakon Peter Berger die Anwesenden. Die TeamerInnen stellten das Programm und die workshops vor: Neben Bubble-Soccer und Gummihuhn-Golf, neben Escaperoom und "Schlag den Anderen" (= Schlag den Raab) konnte man zwischen verschiedenen Workshops wählen. 
Ein buntes Zirkuszelt lud zum Chillen ein und an der Tikibar konnte man sich mit alkoholfreien Cocktails und Pommes versorgen.
Und dann ging es auf. Wo ist denn jetzt mein Workshop? Ein Blick auf den verteilten Programmflyer gab Auskunft. 
Besonders beliebt waren natürlich die Bubble-Soccer. Dass man mit Besenstielen ein Gummihuhn durch Hindernisse schleudern kann und das 'ne Menge Spaß macht, war den meisten Jugendlichen zunächst neu, aber viele stellten sich der Herausforderung.
Vor dem Escape-Room hatte sich schon bald eine längere Schlange gebildet. Da half nur, sich in die Warteliste einzutragen und erst mal was anderes zu machen. Z.B. den Workshop " Impro-Theater" mit Katrin Richter von der Göttinger Comedy Company. Eine gute Entscheidung! Die Teilnehmenden dieses Workshops waren durchweg begeistert! Oder aber man baute sich einen Schwedenstuhl oder ein Cajon. Das war besonders praktisch, weil diese beiden workshops direkt vor dem Eingang zum Escape-Room angeboten wurden.
Zwischendurch mal ein Besuch bei "Schlag den Anderen" und die eigene Geschicklichkeit testen bei einer der vielenden tricky Challenges. Da ging es z.B. darum, Muttern auf eine Gewindestange zu schrauben - und das möglichst schneller als der Gegenspieler; oder bei einer Runde Piratengolf zu gewinnen. Und dann konnte man sich wieder einem Workshop widmen.  
Die Chill-Lounge war immer gut besucht, denn da gab es diese bequemen Sitz-Säcke zum Reinfläzen. Schon mittags musste im nahegelegenen Supermarkt der Pommesvorrat aufgefüllt werden, da die Fritteuse im Dauerbetrieb lief.
Leider hat es nach einer Stunde angefangen zu nieseln, aber darauf waren die Teamer vorbereitet: Für die Workshops waren Zelte bzw. Pavillons aufgebaut. Und die Bubble-Soccer-Spieler waren ja sowieso prächtig durch die dicken Bälle geschützt!
Glücklicherweise schien schon bald wieder die Sonne.
Ein inhaltlicher Schwerpunkt war "Nachhaltigkeit": Was können wir tun, um verantwortlicher mit unserer Umwelt umzugehen? Zum einen versuchten wir, dies schon bei der Planung zu berücksichtigen: Pfandbecher für die Cocktails, Holzpiekser für die Pommes, Abendessen ohne Geschirr... Die Einlassbändchen waren aus recyceltem Kunststoff hergestellt. Zum anderen konnte man in den Workshops "Nachhaltigkeit" und "Upcycling" ausprobieren, was man alles aus und mit Korken und alten PET-Flaschen machen kann. Einige nutzen auch die Zeit in der CHill-Lounge, um mit Diakonin Lisa Schnute eine Hängematte aus Plastiktütenresten zu knüpfen. Und toll war, dass wir am Ende kaum Müll aufsammeln mussten!
Gegen 17 Uhr hieß es dann "Essen fassen". Alle stellten sich - mit corona-gerechtem Abstand - an und jede/r bekam ein Teammitglied als "persönlichen Food-Betreuer" zur Zeite gestellt: Es gab gefüllte Fladenbrote und man konnte sich selbst aussuchen, woraus die Füllung bestehen sollte. Die Food-Betreuer füllten dann die Fladenbrote wie gewünscht mit Remoulade, Salat, Tomaten, Mais, Wurst, Käse, Krautsalat und Co. Und ein Schlag Zaziki oben drauf durfte natürlich auch nicht fehlen.
Nach dem Abendessen fanden sich alle noch Anwesenden in einem großen Kreis auf der Wiese zur abschließenden Abendandacht ein. Wegen des nun einsetzenden Abendgeläuts vom nahe gelegenen Kirchturm konnte diese aber erst nach gut 10 min Wartezeit beginnen. Die Andacht nahm noch einmal das Thema des Tages auf: "aufatmen - durchatmen - aufbrechen". Toll war, dass wir nicht nur auf Musikkonserven angewiesen waren, sondern seit langem mal wieder live singen konnten!. Zum Abschluss bekamen alle einen Bleistift, mit dem man zum Klimaschutz beitragen kann: Wenn man das Ende des Bleistifts einpflanzt, wachsen daraus Gänseblümchen, die ein wenig CO² verbrauchen und vielleicht einer Biene einen kräftigen Schluck Nektar spendieren. 
Als wir Teamer beim anschließenden Abbau schon das ein oder andere Fazit zogen, war schnell klar: Das war ein toller Tag! Endlich mal wieder eine größere Veranstaltung mit viel Spaß und Erlebnissen! Wir haben uns über viele leuchtende Augen und lachende Jugendliche gefreut und waren froh, das Wagnis eingegangen zu sein. Die Rückmeldungen von Euch Jugendlichen bestätigten unseren Eindruck. Hoffen wir, dass diesem Event im Laufe des Sommers noch viele weitere folgen können!
Ein besonderer Dank gilt Euch TeamerInnen, die Ihr diesen Tag mit vollem Einsatz vorbereitet und durchgeführt hat und auch an den Heimatverein Gr. Ellershausen für die tolle Unterstützung und das Bereitstellen der Festwiese. Ohne all dies wäre der Tag so nicht möglich gewesen!

Peter Berger

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